Autokratie - Sympathisant

T. hat wiederholt unter Beweis gestellt, dass er sich in Demokratie (Rechtstaat, Gewaltenteilung, verfassung, Medien ...) nicht gut auskennt und dass er sie im Grunde verachtet. Er liebt Massenveranstaltungen - das Gefühl, unmittelbar den Volkswillen darzustellen und ihn zu vollziehen.

 

Politik geht anders.

 

Seine Vorliebe für den "Triumph des Willens" zeigt sich auch in seinem Umgang mit Autokraten: al-Sisi, Putin, Erdogan (dem er für´s Referendum gratuliert), die Einladung an Duterte (der durch Todesschwadronen Kleindealer lynchen lässt) ...

 

Ein Zitat lässt aufmerken: Er bezeichnet das amerikan. System für veraltet:

 

"Wenn man sich die Regeln des Senats, sogar die Regeln des Repräsentantenhauses ansieht (...), ist das wirklich eine schlechte Sache für unser Land, meiner Meinung nach. Das sind veraltete Regeln. Und vielleicht müssen wir uns irgendwann dieser Regeln annehmen, denn, zum Wohle der Nation, die Sachen müssen anders laufen."

 

Er will Macht, er will keine Institutionen, er will Unmittelbarkeit. Das ist Faschismus.

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